Luna
Anmeldedatum: 13.10.2008 Beiträge: 1
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Verfasst am: 13.10.2008, 21:39 Titel: Erste Erfahrungen und Frage zu Nebenwirkungen |
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Hyperhidrose - Iontophorese und Nebenwirkungen :
Hallo allerseits !
Auch ich möchte mich erst einmal für ein solches Forum bedanken, habe viel zu lange unwissend das lästige Schwitzen ertragen! Ich leide bereits seit Babytagen and einer Hyperhidrose an Händen und Füßen. Den Grad kenne ich nicht, aber nach dem was ich gelesen habe wird es wohl zwischen 2 und 3 liegen, denn ich schwitze nicht jeden Tag dafür aber zeitweise sind Pfützen innerhalb von einigen Sekunden möglich. Habe so vor ca. 10 Jahren das erste Mal von Hyperhidrose als Krankheit gehört und auch relativ schnell von Iontophorese - doch die Hürde der hohen Kosten und die derzeit noch schwierige Beschaffungsmöglichkeit hat mich bis dieses Jahr April von einem Versuch mit dieser Behandlungsmethode abgehalten. Es hieß, auch beim Facharzt auf Anfrage, man solle erst einmal alle anderen Möglichkeiten ausprobieren. Das gibt man nach erfolglosem Start mit AlCl (ich war zwar zeitweise trocken, reagierte aber extrem allergisch mit heftigem Juckreiz) ganz schnell wieder auf. Wer hat schon Zeit und Lust, ständig neue Ärzte aufzusuchen und wieder ein paar neue Kräutertropfen mit dürftiger Wirkung kennenzulernen?
Dieses Jahr im April nahm ich mir dann erneut die Zeit intensiver Internet-Recherche und kaufte kurzerhand das DE20. Ich war hoch motiviert und startete am 1. Mai in ein neues Leben! Ich begann mit täglichen Behandlungen von Händen und Füßen gleichzeitig. Es hat anfangs eine Weile gedauert, bis ich die richtige Stärke und (Sitz-)Position gefunden hatte, da mit der Handwanne auf dem Tisch vor sich die Haltung über 20 Minuten echt anstrengend ist. Nun habe ich die Handwanne mit einem Handtuch auf den Knien, das geht am besten. Nach anfänglichem Probieren mit Pulsstrom bin ich nach einigen Wochen auf Gleichstrom umgestiegen - anfangs etwas unangenehm, doch ich habe einfach die Stärke etwas gedrosselt und eigentlich reicht so um die 6-8 mA dann auf die Dauer auch aus. Das ist eigentlich gut auszuhalten und die Wirkung mit Gleichstrom ist wirklich bedeutend verbessert als in den ersten Wochen mit dem Pulsstrom. Ich habe auch nach wie vor Tage, an denen ich trotzdem schwitze, vor allem, da ich über Phasen wie Urlaub und Zeitnot auch mal wieder einige Pausen in der Behandlung eingelegt habe - aber ich schwitze nur noch selten in einem Ausmaß wie vorher. Vielen Dank dafür, Markus, ich habe gedacht ich könnte in meinem Leben keine Schuhe mehr ohne Strümpfe tragen und ich habe sogar Yoga ohne Strümpfe machen können. Früher war sowas undenkbar.
Jetzt habe ich allerdings nun seit einiger Zeit zwei Probleme, von deen ich gerne wüsste, ob es andere Benutzer auch festgestellt haben oder Du, Markus, etwas dazu weißt. Ich habe einerseits ein kleines Problem mit Hautirritationen, d.h. Juckreiz and Händen und Füßen nach der Behandlung und wenn ich dann eigentlich schwitzen würde, also wenn mir recht warm wird, bekomme ich an den "gebadeten" Stellen juckenden Hautausschlag. Es ist besser zu ertragen als das starke Schwitzen - aber dennoch recht unangenehm.
Das zweite Problem sind akute Durchschlafstörungen und innere Unruhezustände. Ich werde zurzeit sehr oft nachts nach weniger als 5 Stunden Schlaf wach und kann dann nicht mehr einschlafen. Kann das eine Nebenwirkung der Iontophorese sein?
Wäre toll, wenn jemand ähnliche Erfahrungen und Tipps hat und vielleicht eine Idee zur besseren Dosierung, um diese evtl. Nebenwirkungen zu vermeiden?!?
Danke & Grüße,
Luna  |
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markus
Anmeldedatum: 18.04.2008 Beiträge: 26
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Verfasst am: 14.10.2008, 08:04 Titel: Iontophorese und Hautreizungen |
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Iontophorese und Hautreizungen
Bitte präzisiere: Ist die Hautreizung an der "Wasserlinie" oder betrifft es den ganzen Fuß / die ganze Hand?
Wie hoch ist das Wasser?
Ich habe Dich in den Priority Bereich hochgeschalten, den Rest machen wir über PrivateNachrichten, das kriegen wir schon hin.
Grüße Markus
P.S. Schlafstörungen durch die Iontophorese: Da hab ich noch nie etwas davon gehört. Vielleicht ist der eine oder andere psychische Faktor momentan am Kurbeln?
Keiner weiß bis dato, woher eine lokale primäre Hyperhidrose überhaupt kommt, was eine ursächliche Behandlung eigentlich unmöglich macht. Man sollte halt schon den "Feind" kennen bevor man irgendwelche Bomben schmeißt, obwohl das in den lezten Jahren scheinbar außer Mode gekommen ist.
Meine Theorie bei solch überfallartigen Schweißattacken (total unwissenschaftlich nicht gesichert und nicht untersucht, und deshalb, weil von einem Laien, sicherlich auch noch falsch ):
Man schwitzt ja in der Regel nicht im Schlaf. Somit denke ich, dass auf jeden Fall die Psyche ein Trigger zu einer, sagen wir mal, generellen Veranlagung zum lokalen Schwitzen ist. Wenn der psychische Druck der Hyperhidrose weggenommen wurde (also wenn man nicht mehr so schwitzt und man keine Angst mehr vor überfallartigen Schweißattacken hat), so kann es schon sein dass dieser "Platz" gleich wieder besetzt wird von einer z.B. älteren Geschichte (die sogar vielleicht die Ursache der "Schweißattacken" ist?).
Zur Schlaflosigkeit, dreht sich das eher auf der Ebene: "Kann nicht schlafen weil ich nicht müde bin", oder: Kann nicht schlafen weil ich hadere oder am Grübeln bin? Die "Ursache" der Schlaflosigkeit muss nun nicht klar auf der Hand liegen, gerade eben psychisch ist in uns so vieles am Werk.
Hört sich das bescheuert an? Vielleicht hab ich mich da auch total verfahren? |
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